Immer weiter, immer besser, immer schneller und höher hinaus…

und doch unzufrieden und nie am Ziel?

Kennst du das Gefühl mit dir selbst, den Anderen oder der Welt immer unzufrieden zu sein?

Niemand kann es dir recht machen, aber du selber fühlst dich auch nie am Ziel?

Meist gibt es einen inneren Teil in dir der dafür verantwortlich ist und der eine Geschichte hat.

Eine Geschichte in deiner Lebensgeschichte.

Wir nennen ihn „den/die Perfektionisten“,“ inneren Antreiber“ oder der/die Unzufriedene…oder wie würdest du den Teil in dir nennen?

Oft übernimmt dieser Teil im Unbewussten regelrecht die Kontrolle und Regie im Leben, wird zum Zwang, der die Gedanken, Gefühle und Handlungen steuert.

Dabei verliert man meist ein gesundes Maß für die Dinge, vor allem Zufriedenheit und Genuss.

Immer getrieben und niemals am Ziel.

Wenn du dich so fühlst, dann lass dich darauf ein, einmal hinzuschauen.

Meist steckt hinter diesem Perfektionismus ein Bedürfnis, wie zB. eine Suche nach Aufmerksamkeit, Anerkennung, Liebe oder Sicherheit. Es hat meist ganz viel mit Selbstwert, innerer Stabilität und persönlich erlebter Sicherheit zu tun.

Wenn diese genannten Grundgefühle im Inneren wenig gespürt werden, durch die Defizite, die meist durch die Kindheitsgeschichte aufgebaut wurden, entwickelt man Lösungsstrategien um äußerlich zu den gewünschten Zielen zu kommen. Hohe Selbst- und Leistungsansprüche sind meist das Resultat. Und die kurzfristigen Erfolge bleiben nicht aus, da der Perfektionismus oft zu äußerem Erfolg führt…nur leider macht dieser im Inneren nicht satt!

Es gibt viele Faktoren der Vergangenheit, die genau diese Lösungsstrategie ausprägen, wie schon genannt, die Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit, Anerkennung, Liebe und Sicherheit, wenn diese nicht erfüllt wurden.  Dieser perfektionistische innere Teil wird so lange nicht in Frage gestellt, in welchem Ausmaß er nützlich und gesund für einen selbst ist, solange kein bewusster Leidensdruck durch beispielsweise Burnout oder Krankheit vorhanden ist.

Wir wissen, die Dosis macht die Medizin und die Dosis macht das Gift.

Und dies gilt auch in unserem Inneren, wenn es das richtige Maß zu finden gilt

Überhöhte Selbsterwartungen im Inneren oder überhöhte Erwartungen an die Welt tragen auch einen Beitrag dazu bei, dass genug nie genug ist.

Reale, bodenständige Erwartungen gibt es bei Perfektionisten meist nicht.

Jetzt meinst du vielleicht, dass Mittelmaß würde nicht genügen?

Hervorragende Leistungen benötigen besonderen Einsatz…

doch zu welchem Preis?

Und dieses Preises sollte mach sich mehr bewusst sein.

Denn es zahlt und dankt einem letztlich niemand, wenn man zwar erfolgreich ist, aber nicht gesund, innerlich nicht ausbalanciert ist oder sogar dem Burnout näher rückt.

Frage dich, wonach du innerlich wirklich suchst und wonach du dich innerlich sehnst.

Letztlich kannst du nur selbst deine innere Ordnung und Balance schaffen.

Durch Bewusstsein über deine Bedürfnisse.

Das innere Defizit z.B. das Fehlen von Selbstwert und Sicherheit, kann gewürdigt werden.

Die Entwicklung von Eigenliebe und Selbstfürsorge ist dabei ganz wesentlich.

Sich seinetwegen zu lieben, ohne dass Leistung die Existenzberechtigung darstellt, sind wesentliche Schritte, den innere Perfektionismus gesund zu schrumpfen.

So kann sich deine Einstellung zu dir selbst zu Gunsten mehr Lebensqualität, Lebensfreude und Gesundheit ändern.

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